Berufsbild und Karrierechancen

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind heute virtuelle Experimente auch für kleine und mittelständische Unternehmen wirtschaftlicher als reale Versuche. Für die Unternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg sind solche Methoden zukunftsweisend. Ingenieure stellen künftig das Verhalten technischer Geräte und Anlagen auf dem Rechner dar. Erst anschließend findet die eigentliche Umsetzung statt. Zudem untersuchen die Absolventen des Studiengangs Industrial Virtual Engineering komplexe Steuerungen durch virtuelle Modelle auf ihre Tauglichkeit hin. Viele moderne Konzepte zur Prozessführung und -regelung basieren auf diesen Ansätzen. In diesen Verfahren zu einem besseren Systementwurf, einer zielstrebigeren Umsetzung und verbesserten Prozessführung liegen riesige Potentiale hinsichtlich des Leistungsvermögens und der Entwicklungskosten moderner Geräte, Maschinen und Prozesse.

"Virtuelle Experimente auf der Basis rechnergestützter Simulationen ersetzen zunehmend reale Versuche und bieten ungeahnte Möglichkeiten. Um diese nutzen zu können, sind geeignete mathematische Beschreibungen dieser Geräte, Maschinen und Prozesse, sogenannte "mathematische Modelle", aufzustellen". Ingenieure der Fachrichtung Virtual Engineering analysieren, optimieren, korrigieren und visualisieren mit Hilfe des Rechners Problemstellungen, die konventionell kaum lösbar sind. Absolventen des Studiums Industrial Virtual Engineering werden vielfältige Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel in den Bereichen Medizintechnik, Maschinenbau und Mechatronik, finden.